Im 18. Jahrhundert war der sogenannte "Boston Neck" (Hals von Boston) der einzige Landweg in die Stadt.
Man spricht ja gerne vom Herzen Afrikas oder dem Schoß Europas. Wie wunderbar, dass Boston einen Hals spendiert bekommt.
Über den Landweg wurden Schutzmauern erbaut, um die Stadt vor einem Landangriff zu schützen, etwa wie eine Halskrause.
Als im Jahr 1775 die Belagerung von Boston begann, befahl Gouverneur Gage, die Befestigungen zu erweitern und zu stärken - bald wurden sie bekannt als "Gages Linien".
Ab dem 19. Jahrhundert begann man, am Boston Neck Land aufzuschütten und ihn so zu erweitern, um der Stadt mehr Platz zum Wachsen zu geben - und wahrscheinlich auch, um den Verkehr hinein und heraus etwas zu entlasten, schließlich hat die Gefahr eines Landangriffs auf Boston inzwischen deutlich nachgelassen.