Zuflucht der Dunklen Bruderschaft
Navigation  
  Empfangsbereich
  Partnerseiten
  Legacy of Kain
  Assassins Creed
  Knights of the Old Republic
  The Force Unleashed
  StarCraft
  Vampire Bloodlines
  Dreamfall: The Longest Journey
Zerg-Probe

Stetmanns Logbuch: Eintrag 2139


Die geborgene Zerg-Probe wächst noch immer. Ich habe eine Proteinlösung hinzugefügt. War vermutlich ein Fehler.

Auf zellularer Ebene weist die Probe Stämme aller uns bekannten Zerg-Kreaturen auf... aber auch viele andere Stämme, die mir unbekannt sind. Es wird eine Weile dauern, alle zu untersuchen, aber ich habe bereits damit begonnen, Daten von einer Ultralisken-Zelle zu extrahieren. Dabei habe ich eine Sporenkrabbler-Zelle gefunden, die Aufschluss über ihre instinktiven Bedrohungserkennungsroutinen gibt.



Stetmanns Logbuch: Eintrag 2147


Die geborgene Zerg-Probe entwickelt sich immer weiter. Sie hat keinen neuralen Kortex entwickelt, zeigt jedoch eindeutig motorische Funktionen. Sie gibt mehr Hitze ab, als sie jemals in diesem Tank absorbieren könnte.

Ich verstehe langsam, warum Zerg sich so gut eingraben können. Sehr ausgeklügelt. Sie verfügen über Milliarden kleiner Muskeln, die auf niedriger Frequenz vibrieren, wodurch das Erdreich effektiv gelockert, Gestein zermahlen und Vegetation zerstückelt wird. Sie können durch den Boden "schwimmen". Das ist zwar nicht so schnell wie Laufen, aber es fehlt nicht viel.

Ich sehe auch schon einen Weg, wie wir dieses Wissen sinnvoll umsetzen können.



Stetmanns Logbuch: Eintrag  2297


Die Zerg-Bioprobe hat ein Okularorgan entwickelt. Was kommt als nächstes, Arme? Es besteht eine grundlegende Dichotomie bei der Zerg-Zellreproduktion. Zelltyp A weist scheinbar zufällige Mutationen auf. Zelltyp B jagt und zerstört diese Mutationen. Insofern handelt es sich um das Überleben des Stärkeren auf zellularer Ebene. Die erfolgreichen Mutationen gedeihen.

Ich habe einen mikroskopischen Abstrich von der Probe entnommen, um eine elektrische Entladung, mit der ich schon eine Weile herumexperimentiere, zu testen. Die Resultate stimmen mich positiv. Ein interessanter Nebeneffekt: Die Zerg-Materie entwickelte sich zu einem sehr dichten, aber flexiblen Material. Dieses Material könnte verwendet werden, um die Suprastruktur dieser alten Herkules-Klasse-Transporter zu verstärken, für die Swann schon verzweifelt ein Einsatzfeld sucht.

Ich wünschte, ich hätte genug Zeit, um sowohl das Entladungsfeld als auch die gehärtete Materie weiter zu untersuchen. Aber das bezweifle ich stark.



Stetmanns Logbuch: Eintrag 2345


Die Zerg-Bioprobe hat einen neuralen Kortex entwickelt. Ich habe bemerkt, dass sie auf externe Stimuli reagiert, wenn auch auf verstörende Weise. Wenn sie meine Anwesenheit spürt, hält sie inne. Versucht sie, sich tot zu stellen? Kann sie auf dieser Bewusstseinsebene reagieren?

Mir ist schon aufgefallen, dass die Alpha-Aminosäuren der Zerg einzigartige R-Gruppen besitzen. Ich habe einige einer vollständigen Untersuchung unterzogen und die Ergebnisse sind beeindruckend. Zerg-Aminosäuren können totes Zellgewebe mit normalen Proteinen kombinieren, um neue Zellen zu synthetisieren. Sie leiden nicht unter generationsbedingtem Zellverfall. Einfach ausgedrückt: Ein Zerg wird nie an Altersschwäche sterben. Sie können sich immer wieder erneuern, wenn auch mit sich radikal verändernder Zellstruktur.

Wir Terraner könnten uns dieses Prinzip niemals zunutze machen - das Resultat wäre schrecklich. Aber ich frage mich, ob ich Zerg-Gewebe mit einigen unserer Metalle verschmelzen kann, um Strukturen zu erschaffen, die sich heilen können? Der Prozess wirft als Nebenprodukt auch eine Menge Energie ab. Ich sollte zusehen, dass ich dies...



Stetmanns Logbuch: Eintrag 2384


Die Probe versucht zu entkommen. Ich habe verschiedene neue Säuren in der Nährlösung entdeckt. Mit der Zeit werden sie den Tank auflösen. Ich frage mich, ob Commander Raynor vielleicht ein paar Space-Marines hier stationieren kann. Nein, er wird es zerstören wollen. Ich habe noch nicht alles herausgefunden, was es über das Ding zu lernen gibt.

Durchbruch. Ich habe etwas Gewebe mit konzentrierter Sigma-Strahlung beschossen, und sofort haben sich Wachstum und Bewegungsrate erheblich reduziert. Es würde eine Menge Arbeit erfordern, eine derartige Menge Strahlung sicher auf dem Schlachtfeld einsetzen zu können, aber es könnte die Mühe wert sein.

Ein weiterer Durchbruch, und dieser beängstigt mich ein wenig. Ich habe die DNS einiger Gehirnzellen entschlüsselt und somit tausende Jahre Evolution durchleuchtet. Ich habe den Stamm, aus dem der Overmind entstanden ist, isoliert. Damit kann ich ihn zwar nicht klonen, aber immerhin könnte ich herausfinden, wie er die Zerg kontrollieren konnte.

 
   
Werbung  
   
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=