Zuflucht der Dunklen Bruderschaft
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Tagebuch von Grünfeld Bach

"Dieses Tagebuch ist mit den Initialen G.B. versehen.


Wir haben LaCroix nach Los Angeles bis in sein Versteck im Penthouse des Elfenbeinturms verfolgt. Unter dem Deckmantel eines legalen Unternehmens befehligt er im Schutz der Nacht seine Dämonenlegion. Ich bitte den Herrn um Kraft in den kommenden Tagen, doch ein Schatten liegt auf meinem Herzen wie die dunklen Flügel Luzifers persönlich. Es ist nicht LaCroix, den ich fürchte, noch seine Untergebenen. Trotzdem ist mein Herz erfüllt von Angst: Eine alte böse Macht ist erwacht. Möge Gott mir die Kraft geben, sie zu überwinden.

           
Bin heute Morgen aufgewacht mit der Sonne auf meinem Gesicht - sie war nur ein kleiner Trost. In der letzten Nacht verloren wir drei Brüder in einer heftigen Schlacht mit ein paar höllischen... Schergen des Vampirs, den wir als Alistair Grout kennen. Wir konnten sein Versteck noch nicht finden, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Möge Gott den Seelen unserer Brüder Gnade erweisen.

            
Das Geheimnis um den Sarkophag von Ankara und das Gemetzel auf der Elizabeth Dane hat meine Oberen in Sorge versetzt. Man sagte mir, ich würde ein Paket erhalten, das möglicherweise Licht auf dieses Artefakt wirft. Die Zustellung erscheint mir sehr... passend... angesichts der kürzlichen Ankunft von LaCroix. Irgend etwas stimmt nicht, doch kann ich nicht ausmachen, welche Intrigen hier gesponnen werden. Ich sollte abwarten und meinen Glauben darin bestärken, dass der Herr uns den Weg weisen wird.

            
Wir haben das Versteck von Alistair Grout endlich gefunden, aber wie es scheint, kamen wir zu spät... Der Dämon wurde schon in die Hölle verbannt, bevor ich ihn dorthin befördern konnte. Ich lief einem jüngeren Vampir über den Weg, der scheinbar nichts von Grouts Ableben wusste. Bestimmt ein Neugeborenes, das seinen Meister besuchen kam. Ich schaffte diesen Dämon aus dem Weg und zerstörte das Haus. Ich danke Gott für seine ewige Wachsamkeit über mich und die Bruderschaft.
 
           
Es scheint große Unruhe unter der Vampirbrut in der Stadt zu herrschen. Vielleicht kam die Ankunft von LaCroix dem Rest der Verdammten ungelegen? Doch was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Sie werden alle brennen, entweder durch meine Hand oder die des Vaters!

            
Einem Polizeibericht zufolge wurde heute der Sarkophag von Ankara aus dem Naturkundemuseum gestohlen. Demnach steckt wohl die Dämonenbrut dahinter. Das Buch, das ich gestern vom Vatikan erhielt, bekräftigt diese Theorie. Mir ist bewusst, dass dies den Anbruch vom Ende aller Zeiten bedeuten könnte und uns die letzte Schlacht bevorsteht.
 
           
Ich träumte letzte Nacht von LaCroix, seine hässliche Visage war in einem großen Inferno zu Asche verbrannt. Vielleicht war dies eine mir von Gott verliehene Vision und ich bin der Motor seiner heiligen Rache. Viele Jahre sind vergangen. Zu viele. Vielleicht findet die Seele meines Vaters endlich Frieden.
  
         
Bruder Kriegler meldete Unruhen im Vampirnest, das wir im Anwesen in Hollywood überwachten. Scheinbar hat dort eine Party stattgefunden, und irgend etwas hat die fleischlichen Rituale der Anwesenden gestört. Mehr konnte er nicht darüber berichten, aber es trägt die Handschrift von LaCroix. Umso besser. Mögen die Dämonen sich an sich selbst laben, bis die Welt von ihrem Bösen befreit ist.

            
Gestern Abend träumte ich von Feuern im Griffith Park. Ich kenne die Ursache nicht, aber ich befürchte das Schlimmste. In einem Brief von seiner Heiligkeit wurde ich gewarnt, die Apokalypse stünde bevor und meine Mission sei wichtiger denn je. Ich nehme mir seine Worte sehr zu Herzen und werde so lange es geht für die Rechtschaffenheit kämpfen.

           
Ich habe Johansen gestern Abend aus seinem Hotel hierher ins Kloster gebracht. LaCroix wird sicher versuchen, ihn zu finden, da er als Einziger weiß, wie das Artefakt geöffnet werden kann. Die Brüder wurden vor einem Angriff auf das Kloster gewarnt. Sie sind bereit, für die Herrlichkeit Gottes zu sterben, ebenso wie ich. Möge der Heilige Vater in diesen letzten finsteren Tagen mit uns sein und mögen die Kinder Satans für immer in den Höllenfeuern der Verdammnis schmoren. Amen.

 
   
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