Zuflucht der Dunklen Bruderschaft
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Geschichte des Gleichgewichts

Vor Äönen war die Erde eins. Es gab Magie und Technik in der Natur und in allen Menschen. Es gab ein Gleichgewicht und Harmonie. Magie und Technik im Gleichgewicht. Die Menschen hätten die Sterne tanzen lassen und Leben erschaffen können.

Aber dann begannen die Menschen die heilige Macht für ihre selbstsüchtigen Zwecke zu missbrauchen. Sie gefährdeten das kosmische Gleichgewicht.

Wenn nichts geschähe, wenn die Menschen keine Demut vor ihrer Macht über den Kosmos bekämen, würde das Chaos über die Erde hereinbrechen. Es war schon früher geschehen, auf anderen Welten. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind würde vom drohenden Untergang verschlungen.

Dann erschienen die Draic-Kin, die seit langer Zeit unter uns lebten und boten ihre Hilfe an. Sie wollten das Gleichgewicht in unserer Welt bewahren.

Die ersten Minstrum lernten, dass Magie und Technik getrennt werden mussten, bevor mit dem Gleichgewicht alles zusammenbrach. Die Erde musste in zwei Hälften geteilt werden... Arcadia und Stark, Magie und Technik, Chaos und Ordnung.

Es gab dreizehn Wächter, sechs davon Wissenschaftler, sechs Magier und einen, der zwischen ihnen stand... der Draic-Kin. Unser Mentor, Bewahrer und Gelehrter. Er führte uns.

Um aus einer Welt zwei zu erschaffen bedurfte es beider Kräfte, der Magie und der Technik. Sie bauten einen Turm, um ihre Kräfte zu bündeln und auf die angestrebte Teilung auszurichten.

Die Kin brachten eine Scheibe mit, die im Feuer ihrer Welt erschaffen worden war. Die Scheibe sollte am Fuß des Turms, genau in der Mitte der Teilung eingefügt werden. Scheibe und Turm sollten eins werden, damit Magie und Technik durch sie fließen. Die Dreizehn kamen zur vereinbarten Stunde zum Turm. Unter ihnen war eine Frau, deren Schicksal von Geburt an bestimmt war. Sie sollte die erste Hüterin sein, die menschliche Bewahrerin des Gleichgewichts.

Eintausend Jahre lang sollte sie im Turm über die beiden Welten wachen und den gleichmäßigen Fluss von Magie und Technik sichern.

Das Ritual begann... Aus einer Welt sollten zwei werden, durch das Gleichgewicht getrennt. Jede Welt sollte der anderen im Traum sichtbar werden. Wer in welche Welt gebracht wurde, bedurfte sorgfältiger Abwägung.

Die magischen Wesen mussten nach Arcadia ziehen, sie hätten in Stark nicht überlebt. Aber andere Familien wurden auseinandergerissen und Freunde für immer getrennt.

Die Zwölf und die Eine, die künftige Hüterin, umringten die Scheibe am Fuß des Turms. Immer schneller drehte sich die von der Kraft gespeiste Scheibe, bis sie nur noch ein Schemen war. Dunkelheit senkte sich auf den Turm, aber die Scheibe leuchtete immer heller.

Plötzlich kippte die Wirklichkeit und es gab zwei neue Welten. Im Turm herrschte Stille. Die ursprüngliche Scheibe war verschwunden, an ihrer Stelle fand man eine kleine, etwas andere Scheibe und draußen hatte sich die Welt verändert.

Sie befanden sich nun zwischen Stark und Arcadia... Wirklichkeit und Traum. Dies war das Reich des Gleichgewichts und für die nächsten tausend Jahre das der Hüterin.

Der Kin hob die Scheibe auf und sprach: "Diese Scheibe ist das Gegenstück zum Original, das zu diesem Reich geworden ist und dessen Schlüssel in vier Teile zerbrochen wurde. Der Schlüssel ist die Scheibe und die Scheibe ist dieses Reich."

Das verwirrte die Zwölf, doch der Kin fuhr fort: "Wisset nun... das Reich des Hüters kann nur zerbrechen, wenn die Scheibe zerbricht. Und es kann nur wieder vervollständigt werden, wenn die Scheibe wieder zusammengesetzt wird." "Die Sechs unter euch, die nach Arcadia ziehen, werden die vier Teile des Schlüssels bewachen."

"Doch wird der Schlüssel nur mit den Edelsteinen vollständig, mit denen jedes Teil verziert ist." "Ich werde einen Edelstein aufbewahren und mein Artgenosse die drei anderen."

"Am Tag, da dieses Reich wieder vervollständigt wird oder die Welten wieder vereint werden sollen, werdet ihr die Scheibe zusammenfügen und die Kin werden sich ein letztes Mal versammeln."

So gingen sechs der Dreizehn nach Arcadia, sechs nach Stark. Die Eine, die Hüterin, nahm ihren Thron ein, wie auf dem Wandgemälde. Dort flossen ihre Hoffnungen und Träume, ihre Seele in die Scheibe. Im Dienst des Gleichgewichts waren diese Züge hinderlich. Die Hüterin sah das Ungleichgewicht zwischen den Welten klar vor sich. Mit einem einzigen Gedanken leitete sie Chaos von Arcadia und Logik aus Stark in die Scheibe und verteilte die Kraft um, wenn es nötig wurde.

Die Ära des Hüters war angebrochen.

Nach Verlassen des Turms reisten zwei Draic-Kin nach Arcadia, zwei nach Stark. Die Sechs, die in jede Welt kamen, gründeten den Orden des Gleichgewichts, die Wächter.

Doch während die Wächter in Arcadia aufblühten, verkümmerte ihr Werk in Stark. Unter dem Einfluss von Naturwissenschaft und Technik starb die Erinnerung an die Magie und das Gleichgewicht.

Schon bald war Arcadia verblasst und ins Reich der Sagen verwiesen. Die Welt der Magie bot nur noch Stoff für Märchen, die kein Erwachsener glaubte. Im Schlaf erhaschten die Menschen kurze Eindrücke von Arcadia, Bilder und Geräusche, die als Traumgespinste abgetan wurden.

Wie gesagt, gediehen die Wächter in Arcadia. Sie wurden stärker und nahmen zahlenmäßig zu. In Stark war es nach einer kurzen Blüte leider umgekehrt. Die geschwächten, verbleibenden Wächter in Stark machten ihre Brüder in Arcadia verantwortlich. Der Orden in Stark wollte beide Welten wieder vereinigen, das wollten jedoch Arcadias Wächter nicht.

So gingen Starks Wächter bald eigene Wege... sie nannten sich fortan "Neuerer". Zuerst schien ihr Gedankengut, dem der Wächter noch recht ähnlich, aber das sollte sich ändern. Die Neuerer wollten die Teilung abschaffen und die Welten wieder vereinigen. Die Menschheit sollte zu glorreichen Zeiten zurückkehren und die kosmischen Mächte erneut beherrschen.

Dazu brauchten sie jedoch ihren eigenen Hüter des Gleichgewichts. Alle tausend Jahre übernahm ein neuer Hüter das schwere Amt, denn niemand kann länger als diese Zeitspanne von seiner Seele getrennt bleiben. Alle tausend Jahre wurde also ein neuer Hüter geboren, dafür hat das Gleichgewicht gesorgt.

Der vorige Hüter, der Zwölfte, hätte schon vor 200 Jahren ersetzt werden müssen. Doch versuchten die Neuerer jedes neugeborene Kind des Gleichgewichts unter ihre Kontrolle zu bekommen. Bislang haben sie versagt, doch der zwölfte Hüter konnte nicht mehr warten.

Vor kurzem zerbrach die Scheibe im Turm und der Hüter verließ seinen Thron. Niemand bewahrt jetzt das Gleichgewicht. Wenn kein neuer Hüter gefunden wird, haben die Neuerer diesmal vielleicht Erfolg.

Dann setzen sie ihre Marionette auf den Thron, um das Gleichgewicht zu beeinflussen. Es wäre das Ende von Stark und Arcadia und der Anfang einer Ära des Chaos.

 
   
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