Zuflucht der Dunklen Bruderschaft
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Des Narren Ebenerz, Fünfter Akt

Des Narren Ebenerz

Fünfter Akt

von Frincheps



Zurück mit den Priestern, fertige Pläne, und es gibt einen oder zwei Morde...

Etwa Mitte Frostfall, in der Taverne 'Zur pinken Nymphe'.


(Prologist, der Abenteurer, Ortho, Nephron und die Fünf Schmiede treten auf)


Prologist:
Unser schurkischer Dunkelelf verkam vor unseren Augen vom König es Ränkespinnens zum leidenden, kriechenden Klumpen argonischer Exkremente. Auf der Jagd nach dem Ebenerz des Narren, einer Substanz, für die alle töten würden, versuchte der Abenteurer, die Magier und Priester mit Hilfe des Händlers Nephron gegeneinander auszuspielen. Ach, die fünf Schmiede haben die beiden ertappt und ihnen ihre eigenen Pläne aufgezwungen. Der hünenhafte Ortho beobachtet nun jede Bewegung des Abenteurers. Doch mich beschleicht das Gefühl -- wenn ich ehrlich bin --, dass unter dem aufgedeckten Lügen-Wackelpudding des Abenteurers eine listige Dschungelkatze lauert, welche die Feinde im richtigen Moment verschlingt. Natürlich kann ich mich auch irren. Ah, ich sehe einen der Akatosh-Priester, der sich für einen Freund des Abenteurers hält. Ich muss nun das Feld räumen.


(Prologist ab) (Lheban, ein Akatosh-Priester, tritt auf)


Lheban:
Abend zusammen, kann ich mich zu Euch setzen?

Abenteurer:
Nun, da Ihr schon sitzt - nein. Und wo ist unser angesehener Bruder Komon an diesem kühlen Abend?

Lheban:
Habt Ihr es noch nicht gehört? Oh, ich vermute, dass Ihr zu sehr mit den ... Vorbereitungen beschäftigt wart.

Abenteurer:
Stimmt, stimmt, sehr beschäftigt...

Lheban:
Dann lasst es mich Euch erzählen -- Oh, was für eine üble Angelegenheit. Was für ein Ärger ... Oh je ... Nun ... Ihr könnt Euch zweifellos daran erinnern, dass der arme Komon dieses ... äh ... Problem --- Überlastung hatte!

Abenteurer:
Oh ja -- Ihr Kameraden arbeitet wahrlich hart, scheint mir.

Lheban:
Nun ... erinnert Euch, dass er ging, irgendwie verwirrt, und ... äh ... und mit der Bordsteinschwalbe wegging? Nun -- in seiner ... Verwirrung - nahm er das falsche Mädchen mit - Oh mein Gott, die Falsche...

Abenteurer:
Für mich sehen die alle gleich aus, aber ich habe sie auch nicht genauer angesehen!

Lheban:
Oh weh! Um es kurz zu machen, der alte Komon hat eine Comtessa erwischt, die meinte, sich verkleiden zu müssen. Himmel!

Abenteurer:
Nun... entkam sie? Nahmen sie ihn fest? Was ist passiert?

Lheban:
Nun, der alte Komon, beschwipst wie er war, war so schnell wie Spucke im Wind. Entkam der Verfolgung, nahm die Dame mit in ein kleines, privates ... Refugium, das wir besitzen. Oh je! Nun, die Stadtwachen, Palastwachen, ein halbes Dutzend Adliger, all diese fanden ihn drei Tage späte. Einen Tag zu spät für die arme Comtessa -- ich hörte, dass sie lang brauchten, um all ihre ... äh ... Stücke und Happen zu finden. Komon war dort, bewusstlos. Und noch ein Körper, eine gewöhnliche Bordsteinschwalbe, blond. Und nun ist er kalt -- für immer, höchstwahrscheinlich auf dem Grund der Bucht.

Abenteurer:
Aha. Er hat es der Comtessa richtig besorgt, wenn sie schon in so ein Viertel kommt. Aber ich nehme an, dass das Folgen haben wird?

(Zwei weitere Priester treten auf, Raic und Stete, dazu vier bewaffnete Stadtwachen)

Raic:
Guten Abend, Lheban. Guten Abend, Abenteurer. Und...

Ortho:
Ich bin Ortho.

Raic:
Jaaa, angenehm. Und Lheban, Ihr habt in der Tat mein Mitgefühl ... kann ich, unser Tempel des Julianos, irgendetwas für Euch tun? Aber mal ehrlich, Ihr hättet Komon an einer kürzeren Leine halten müssen!

Abenteurer:
Hallo, Raic. Und hallo, Stete - wie geht es Eurer Schwester?

Stete:
Oh, ihr geht es gut.

(Raic fackelt Stete an, aber die Flammen erlöschen))

Lheban:
Ja, ich weiß, ich weiß. Oh, die Folgen! Wusstet Ihr, dass die Akatosh-Priester aus dem Schloss Daggerfall, dem Wegesruh-Palast und eigentlich überall rausgeschmissen wurden? Dass die königliche Steuerbefreiung für die Kirche aufgehoben wurde? Dass die Akatosh-Kirche gerade einen Nachzahlungsbescheid bekommen hat? MEINE HERR'N!

Abenteurer:
Nun ... ich nehme an, dass wir irgendwie helfen können, oder? Vielleicht durch eine kleine Leihgabe des Julianos? Mit, sagen wir, einem Tempel als Sicherheit? Oh -- sind die Steuern nicht auf die Zahl der Akatosh-Priester bezogen? Also könnte doch die Schule des Akatosh eine ... signifikante Zahl übernehmen? Um die Steuern zu reduzieren? Euch ist schon klar, dass das ein schlechter Zeitpunkt ist -- wir brauchen einfach alle erdenklichen Mittel für diese Expedition.

Lheban:
Oh, es tut mir so leid für Komon! Aber ja, wenn der gute Bruder Raic eine -- ich hasse es, das zu sagen -- größere finanzielle Bürde tragen könnte? Im Gegenzug für ... äh ... Zugeständnisse?

Raic:
Hmm. So etwas wie eine gewisse Anzahl an 'permanent' geliehenen Priestern? Ein langer Blick auf Eure Bücher? Auf Eure Zelle? Ein Tempel als Bürgschaft? Und, natürlich, eine höhere Beteiligung an dieser ... Expedition? Die Namen Eurer ... Unterstützer?

Lheban:
Oh, ich ahnte so etwas, sprach ein wenig darüber mit dem alten Drecksack - der war ausser sich vor Wut. Aber da ich einer der älteren Brüder bin, hat er mich schließlich autorisiert, mich 'der Sache anzunehmen'. Das waren nicht genau seine Worte, er sprach länger, ausführlicher ... aber das bringt es auf den Punkt.

Abenteurer:
Natürlich, Lheban. Wenn -- und ich betone 'wenn' -- wenn wir Erfolg haben, dann könnt Ihr problemlos in die Annehmlichkeiten des Palastes zurückkehren. Verkauft ihnen die Sachen günstiger, als Zeichen Eures guten Willens! Würden die es ablehnen? Was zählt denn eine Comtessa für sie?

Lheban:
Ja, ja! Das könnte klappen! Ist einen Versuch wert! Aber wie? Die Adligen werden mit keinem Angehörigen der Akatosh-Kirche reden...

Abenteurer:
Überlasst dies mir, ich kann ... für Euch etwas erreichen. Ja, möglicherweise kann ich sie dazu überreden, die Kirche wieder aufzunehmen für ... zukünftige Vorzüge...

Lheban:
Oh, Oh wie kann ich Euch danken?

Abenteurer:
Nun, ich brauche einen gewissen Betrag an Gold, um meine kleine Reise abschließen zu können. Vielleicht 10 000? Spezielle Pferde, gute Wagen, Wachen ... die Liste könnte ich ewig fortführen. Und der Preis, um unsere kleine Reise geheimzuhalten, ist hoch.

Lheban:
Nun, ja, das kriegen wir hin, glaube ich -- Ihr habt die Karte, oder? Ich weiss, dass wir 8 000 lockermachen können. Angesichts der zu erwartenden Gewinne...

Abenteurer:
Bleibt ruhig! - ist alles hier in meinem Mantel -- werde es Euch bald zeigen. Ich habe auch ein paar ... junge, zuverlässige Gefährten besorgt, wie den alten Ortho hier, die sich um das Be- und Entladen und so kümmern...

Lheban:
Gut, gut - da kann ich mich wieder beruhigen. Oh, die Leute in der Kirche werden erleichtert sein. Wir danken Euch aus tiefstem Herzen, die Bruderschaft dankt Euch -- Oh, ich meine die Akatosh-Kirche, natürlich!

Stete:
Bruderschaft? Was ist mit einer Schwesternschaft, heh?

(Raic packt Stete, so dass Lheban ihn mit einem großen Hammer schlagen kann)

Abenteurer:
Nun, Raic, was ist mit Euch und der Schule? Könnt Ihr die 2 000 auftreiben? Und vielleicht noch mehr -- es gibt immer noch schnell was zu besorgen, wisst Ihr.

Raic:
Nun gut. Seit wir diese Sektierer haben und ... andere Dinge... Gewiss!

Abenteurer:
Nun, die Herren -- Oh, und Stete -- hier ist sie!

(der Abenteurer holt die Mappe hervor, gibt sie Raic)

Oh, bei den Heerscharen Zenithars, habe ich jemals so hart für etwas arbeiten müssen? Diese vorsichtigen Magier! Aber, letzten Endes, sind sie gierige alte Narren! ... Oh, und falls Ihr oder Euer Oberpriester die Ware noch nie gesehen hat -- hier ist eine Probe. Spielt damit!

(der Abenteurer reicht Raic einen kleinen Lederbeutel)

Raic:
Danke, vielen Dank. Ich muss zugeben, dass ich gewisse ... Zweifel hatte. Das kennt Ihr ja, Geschäfte mit einem Fremden und so ... Aber das war mal. Partner!

Abenteurer:
Gut, gut!

(Stete hickst)

Stete:
Sagt mal, kennt Ihr den -- Was hat ein Priester unter seiner Robe? Haha -- Seine Schwester! Haheheha!

(der Abenteurer, Lheban und Raic prügeln auf Stete ein, bis dieser bewusstlos ist)

Raic:
Wisst Ihr, ich fürchte, dass wir wirklich etwas wegen des jungen Stete hier tun müssen ... die Schwesternsache ... bäh!

Abenteurer:
Ja, er könnte ein zweiter Komon sein -- genau das hat uns noch gefehlt!

Lheban:
Hmmmm. Seine Schwester, gibt es die wirklich?

Raic:
Oh ja, oh ja. Wir kennen sie gut - ich meine, wir haben sie oft gesehen...

Lheban:
Ich denke, Bruder, dass man ihr ihre Irrungen klarmachen sollte. Dann ist sie nicht länger in Stetes Einfluss...

Raic:
Ja, wahrscheinlich ... Hmmm...

Lheban:
Ah, ein Dibellischer theologischer Ansatz -- Oh, bitte entschuldigt die technische Diskussion hier - Raic, wenn wir sie ihre Fehler sehen lassen müssen -- nun, wie soll ich es sagen -- müssen wir erst einmal wissen ... was ... genau sie falsch macht, oder?

Raic:
In der Tat, eine scharfsinnige Beobachtung! Hmm ... also schlagt Ihr vor dass ... wir zunächst ihre ... Wege erkunden, so dass wir ihr dann ihre ... äh ... Fehler zeigen?

Lheban:
Präzise! Bedenkt, ein schweres, anstrengendes und ermüdendes Projekt, fürchte ich. Eines, das all unseren ... Willen und unsere Energie benötigt.

Raic:
Hmmm, wahrhaftig. Aber herausfordernd, oder? Würde viel Zeit beanspruchen - aber während unser Freund der Abenteurer Sachen herschleppt und -karrt, sollten wir diese haben.

Lheban:
Und ... ich persönlich würde mich um einiges sicherer fühlen, wenn wir ... im Unterschlupf wären, möglicherweise. Um die Wege zu erkunden?

Abenteurer:
Jawohl -- gute Idee für Euch, eventuell zu verschwinden? Für eine gewisse Zeit, natürlich. Tretet etwas kürzer in Eurer Arbeit!

Raic:
Sehr gut! Lheban, wieso nehmen wir sie nicht einfach mit zu einem ... theologischen Rückzugsort? Um die Wege bis ins Detail zu studieren und so...

Lheban:
Wir könnten den ungenutzten kleinen Tempel nutzen, oben auf der Schulter des Edward-Berges ... abgelegen, ruhig...

Raic:
Die Tür hat Schlösser...

Lheban:
Dicke Wände...

Raic:
Ein großer Keller...

Lheban:
Gut! Also ist es beschlossen. Unser theologischer Rückzugsort! Toll!

Raic:
Natürlich, und wenn wir erst einmal ihre ... äh ... Verfehlungen im Detail kennen, können wir den alten Hohen Drecksack informieren, so dass er sich ihrer annimmt ... äh ... ihr ihre Fehler aufzeigt? Ja, das würde seine Stimmung etwas bessern...

Lheban:
Dann ist es beschlossen. Lass uns, sagen wir, übermorgen beginnen?

Raic:
Ja! Abenteurer, wieso treffe ich Euch nicht einfach an der, oh, der hässlichen, erschreckenden Statue von ... was war es nochmal? - eine Harpyie und ein Gargoyle? Wird 'Vendigao und ihr Liebhaber' genannt, oder so. Oben in der Nordwestecke der Stadt. Oh, und kann ich die Karte haben?

Abenteurer:
Sicher, nehmt sie, ich habe eine Kopie. Und Ihr gebt mir eine kleine Tasche, dort bei der garstigen Statue?

Raic:
Die habe ich bereits besorgt -- sagen wir, um 10 Uhr? Oh, Lheban, ich habe noch eine Idee für Stete hier. Er braucht wirklich noch etwas ... Kräuterfeldkunde?

Lheban:
Hmmm. Guter Punkt ... ich weiss! Der Priester, der Feldlehre anbietet, kommt morgen. Wir könnten einen ... Lehrkurs für Stete arrangieren!

Raic:
Sehr gut! Aber wo ... hmmmm ... der Winter kommt bald. Da gibt es auch eine Stelle hoch oben in Solitude, in Nord-Skyrim, glaube ich. Nachtsammlungen an Straßenecken, oder sowas. Sehr gut! Kommt, Lheban. Wir haben zu tun. Gute Nacht, Abenteurer. Bis um 10 Uhr morgens! (Lheban, Raic erheben sich, um zu gehen, nehmen Stete mit)

Lheban und Raic (zusammen):
... müssen einige Vorkehrungen treffen ... Leder, Seile ... heiligen Wein ... viel des pinken Pulvers ... ich bevorzuge das grüne...


(Lheban, Raic, Stete im Arm und Stadtwache ab)


Nephron:
Nun?

Abenteurer:
Exzellent. Genau so, wie ich es sagte. Habe 5 000 Gold von ihnen. Und habt Dank für die Arbeit mit dieser Comtessa ... wir haben die Kirche vom Hals. Und die Schule des Julianos ist anderweitig engagiert ... in einem theologischen Rückzugsort. Eher ein Sanguine-Versteck!

Nephron:
Und diese Magier Shub und Shub scheinen weg zu sein...

Abenteurer:
Also sind wir bereit?

Nephron:
Ja, Ihr könnt morgen Nachmittag zu meinem Warenhaus kommen. Ich habe die schweren Wagen bereit.

Ortho:
Und Ortho ...

Nephron:
Oh ja, wir dürfen unsere Gefährten nicht vergessen. Wie freundlich von Euch ... Eure Dienste zur Verfügung zu stellen...


Abenteurer: Dann bis morgen!


(alle ab) (die letzte Person, die geht, sieht wie ein verkleideter Adliger aus...) (Epilogist tritt auf)


Epilogist:
Nun, es fehlt nur noch ein Akt und ich kann die ungelösten Handlungsstränge gar nicht mehr zählen. Entweder dauert Akt 6 acht Stunden, oder es bleibt manches ungeklärt. Ich persönlich hoffe, dass sie den Charakter der üppigen Comtessa nicht ausfallen lassen. Denn sie steht bei den Dramatis Personae seit dem Ersten Akt. Ah, nun. Keiner verlässt seinen Platz. Euer Gold wird nicht wieder ausgezahlt. Und jedes Goldstück, dass Ihr Euren freundlichen Huren überlasst, ist gern gesehen. Wir machen nur schnell einen Kostümwechsel und bauen die Bühne um, dann sind wir zurück. In der Zwischenzeit könnt Ihr die Interpretation unseres Barden von dem Nordischen Klassiker "Alas, fließende Jahre gehen vorbei" hören.


So endet der Fünfte Akt

 
   
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