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Der Fall des Usurpators
Der Fall des Ursupators

von Palaux Illthre


Die Einwohner von Dwynnen feiern jeden 5 Tag des Sonnenaufgangs das Othroktide. An diesem Tage, so erzählen es die Legenden, trat ein Mann aus der Wildnis Hochfels‘ und besiegte die Untoten von Schloss Wichtmoor. Dieser Mann wurde der erste Baron von Dwynnen. Nur mehr wenige Leute glauben an diese Legende, aber es ist eindeutig, dass Baron Othrok von Dwynnen einer der bedeutendsten Helden Hochfels‘ war, wenn nicht ganz Tamriels. Die Legende, welche dir jedes Kind von Dwynnen erzählen wird, besagt, dass vor vielen Jahren (Historiker schätzen im Jahr 253 der 3 Ära) die Einwohner von Dwynnen von einem mächtigen Lich und seinen Armeen von Zombies, Geistern, Vampiren und Skeletten beherrscht wurden. Der von den Göttern gesegnete Othrok stellte eine Armee von Männern und Tieren auf um die Untoten zu vernichten. Er brachte Frieden und Wohlstand in das Land und es wuchs an seinen Verbesserungen. Jahre später führte er eine kleine Baronie gegen den Thronräuber
Camoran und rettete damit ganz Tamriel. Wie viel Ehre dem Baron gebührte, als er den Thronräuber besiegte, wird bis heute noch diskutiert, aber es ist unbestreitbar, dass im Jahre 267 der 3. Ära der unaufhaltsame Feldzug des Camoranischen Ursupator in der Gegend von Dwynnen gestoppt wurde. Heute ist Dwynnen um einiges größer, als es damals war – es hatte nicht mal einen Hafen.

Aber die Schlacht der Feuerwellen fand nahe der Küste statt. Die Tatsache, dass der Kampf wahrscheinlich nicht in Dwynnen stattfand, schmälert die Teilnahme des Barons dennoch nicht im Geringsten. Mit Hilfe seiner Armeen, die aus Untoten und Daedra, aber ganz besonders aus Rothwardonen und Waldelfen bestand, hatte der Thronräuber
Hammerfell und Valenwald erobert. Aller Wahrscheinlichkeit nach, hat der Ursupator die Untoten und Daedra in Arenthia rekrutiert. Stück für Stück tauschte er seine Soldaten gegen Kreaturen ein, deren Wohnheim er in seinem Feldzug eroberte. Seine Armee bestand allerdings hauptsächlich aus Söldnern. Kunde vom Feldzug des Thronräubers erreichte Hochfels im Jahre 266. Die Vorbereitung auf die Invasion begann allerdings erst Anfang nächsten Jahres. Historiker meinen, dass es zwei Ursachen gab, die Hochfels‘ Unschlüssigkeit verursachten. Die Hauptstreitmacht der Küste wurde von zwei unfähigen Monarchen beherrscht – den Herrschern von Wegesruh und Sentinel, beide Könige in ihrer Minderheit und die Stadt Daggerfall, welche zwischen Helena und ihrer Cousine Jilathe zerissen war. Der Herr des Reiches Gradfeste (heute Anticlere) war im Jahre 266 tödlich erkrankt und starb am Ende des Jahres.

Kurz gesagt, es gab keinen fähigen Anführer, welcher die Provinz gegen den Ursupator hätte einen können. Andere einflussreiche Machthabende, es waren Acht (die legendären "Acht Verräter"), schlossen geheime Bündnisse mit dem Thronräuber um ihre eigenen Reiche zu sichern. Der zweite Grund, welcher Hochfels’ geminderte Anteilnahme verursachte, ist auf die tiefgründige Beziehung zwischen Hochfels und dem Kaiserreich der Septim zurückzuführen. Zum ersten Mal, seit Beginn jener Dynastie, herrschte ein Kaiser über Tamriel, welcher weder Bretone war, noch seine Kindheit in Hochfels verbracht hatte. Der Unterschied zwischen Cephorus II und seinem Cousin Uriel IV, der vor ihm geherrscht hatte, war erschreckend für die Bewohner Hochfels‘. Nicht mal verrückte Kaiser wie Pelagius III verehrten die Bretonen dermaßen und zogen sie allen anderen Rassen vor. Cousins und jüngere Geschwister des Kaisers herrschten seit Anbeginn der Dynastie über Hochfels. Cephorus aber, war ein Nord und sympathisierte mit Himmelsrand und Resdayn. Die Gesinnung der Leute von Hochfels war also dem Camoranischen Ursupator durchaus freundlicher Natur, wo er doch als Erzfeind des verhassten Kaisers galt.

Der Baron und seine Verbündeten, die Herrscher Ykalons, Phrygias und Kambrias, änderten diese ungünstige Sichtweise. Neuigkeiten über die barbarische Vorgehensweise mit Gefangenen und die Misshandlung der eroberten Länder, die der Ursupator praktizierte, nahmen in jenen Territorien und neutralen Reichen zu. Innerhalb weniger Monate wurde die größte Marine seit Menschengedenken in Hochfels aufgestellt – an der Küste der Iliac Bucht. Nur Uriel des V. Streitmacht, um Akavir zu erobern, sollte größer sein. Wie die vereinten Kräfte von Hochfels die endlosen Armeen des Ursupators besiegten, ist bis heute ein Rätsel. Und vielleicht ist es auch das Beste, dass dieses Geheimnis nie gelüftet wurde. Tatsache ist, dass das Wetter gegen den Thronräuber arbeitete, was vermutlich auf einen göttlichen Eingriff zurückzuführen ist. Baron Othroks göttliche Absicht ist Hauptbestandteil des Othroktide.

Und wie der Poet Braeloque schrieb:
"Um Tatsachen zu bekunden, sucht der Weiseste zuerst in der Fiktion"
 
   
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