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Annalen der Drachenwache

Annalen der Drachenwache
2800-2819


Anmerkung des Schreibers:

Ich, Bruder Annulus, habe die folgenden Zeilen im Jahr 568 der 2. Ära mit größter Sorgfalt aus den Annalen der Drachenwache im Tempel der Himmelszuflucht übertragen, für die Jahre 2800-2819 (4329-4338 nach dem alten Kalender).

2801:
Kaiser Kastav befahl der Drachenwache erneut, Geiseln in Markarth und Hrol'dan zu nehmen, um so sicherzustellen, dass die Jarl die Rekrutierungsquoten erfüllten. Der offizielle Protest unserer Meisterin wurde wie üblich zurückgewiesen. Das wird die Beziehungen zur hiesigen Bevölkerung schwieriger gestalten, auch, wenn die "Geiseln" in Wahrheit zusammen mit den anderen Altardienern untergebracht und ausgebildet werden.

2804:
Als die Rebellion von Winterfeste ausbrach, widersetzte sich unsere Meisterin den Befehlen, die Drachenwache auszusenden, um bei der Unterdrückung des Aufstandes zu helfen. Der Kaiser ordnete an, uns den Nachschub abzuschneiden, aber wir haben Vereinbarungen mit den hiesigen Bürgern von Reach getroffen und sind im Grunde autark. Der Großmeister befürwortet die Handlungsweise unserer Meisterin, da die Befehle den Treueid brechen.

2805:
Der Tempel wird belagert. Der Schwachkopf Kalien wurde nach Winterfeste entsandt und hat die Stadt gebrandschatzt. Ihm wurde nicht umsonst die Aufnahme in die Drachenwache verweigert. Doch für die hiesige Bevölkerung ist ein Akaviri wie der andere. All die Jahre, in denen wir versuchten, das Vertrauen der Völker von Himmelsrand zu gewinnen, waren vergebens.

2806:
Wir erfuhren von der Thronbesteigung durch Reman II. - des gesegneten Namens -, als die Belagerung des Tempels aufgehoben wurde. Wir stellten die Ehrenwache für den ersten Besuch des Kaisers in Himmelsrand, was für das Ansehen des Tempels sehr förderlich war.

2809:
Wir erhielten Berichte über einen Drachen im Osten. Es wurden sogleich Kundschafter losgeschickt. Wir stießen auf seine Spuren, doch er floh, als wir uns näherten. Die Überlebenden sind wahrlich misstrauisch geworden.

2812:
Wir erhielten vom Kaiser endlich die Genehmigung, mit den Arbeiten an Alduins Mauer zu beginnen. Handwerker aus den Tempeln des ganzen Kaiserreichs sind eingetroffen und haben sich an dieses großartige Werk gemacht, unter der Aufsicht unserer Meisterin höchstpersönlich. Das ist auch nur konsequent, denn schließlich sind ihre Kenntnisse der Drachenkunde unübertroffen.

2813:
Die Arbeiten an Alduins Mauer schreiten voran. Die Meisterin entließ mehrere Handwerker aus einem Tempel im Westen, den ich gar nicht mit Namen zu nennen brauche, so bekannt sind sie dort für ihren eitlen Stolz, was die Arbeiten verzögert hat, aber wir dürfen keine Kompromisse eingehen. Alduins Mauer ist unser Geschenk an jene, die nach uns kommen.

2815:
Der Großmeister besuchte unseren Tempel im Sommer, um sich ein Bild vom Stand des Mauerbaus zu machen. Er hatte Beschwerden über die Kosten erhalten - es kann kein Zweifel darüber bestehen, woher diese stammen -, doch er war von der Mauer trotz ihres halbfertigen Zustandes derart beeindruckt, dass er unserer Meisterin eine Requisitionsurkunde überreichte, auf der das Siegel des Kaisers prangte. Es wird keine weiteren Verzögerungen mehr geben! Uns erreichten weitere Berichte über Drachen im Osten, die sich jedoch nicht bestätigen ließen.

2818:
Ein Glück verheißendes Jahr. Alduins Mauer wurde fertig gestellt, ein Drache wurde aufgespürt und getötet, und Kaiser Reman II. kam zu Besuch, um die Mauer offiziell einzuweihen. Das Blutsiegel wurde in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder der Drachenwache von Himmelsrand eingesegnet - eine große Ehre, derer sich nur wenige Tempel rühmen können.

 
   
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